
PUERTO PLATA, Dominikanische Republik – Der Minister im Präsidialamt, José Ignacio Paliza, sowie der dominikanische Tourismusminister David Collado stellten am vergangenen Montag ein umfassendes Sanierungsprojekt für die Seilbahn von Puerto Plata vor, das von der Regierung umgesetzt wird.
Mit einem geschätzten Budget von über 20 Millionen US‑Dollar sollen die Mittel aus dem Tourismusministerium (MITUR) und dem Dominikanischen Institut für Zivilluftfahrt (IDAC) bereitgestellt werden.
Das neue System wird die Beförderungskapazität verdreifachen, die Fahrzeit verkürzen und internationalen Sicherheitsstandards entsprechen.
Die emblematische touristische Transportanlage, die die Stadt mit dem Gipfel des Loma Isabel de Torres verbindet, soll innerhalb von 18 Monaten nach Vergabe der Ausschreibung modernisiert werden.
SEILBAHN ALS TOURISMUS-SYMBOL
„Die Seilbahn von Puerto Plata ist seit fünf Jahrzehnten ein Symbol des dominikanischen Tourismus. Heute beginnen wir den Prozess, damit sie weiterhin ein Referenzpunkt bleibt – mit modernster Technologie und erhöhter Sicherheit (…)“, erklärte Paliza.
Der Minister im Präsidialamt kündigte zudem an, dass Präsident Luis Abinader nach Bereitstellung der Projektmittel das Dekret 162‑25 aufheben werde, das zuvor die Einrichtung eines öffentlichen Treuhandfonds für diesen Zweck vorsah.
WESENTLICHE VERBESSERUNGEN
Zu den geplanten Änderungen gehört die Modernisierung der Transportkabinen, die künftig 50 Passagiere aufnehmen können – gegenüber derzeit 18 – sowie die Verkürzung der Fahrzeit von acht auf fünf Minuten.
Collado räumte ein, dass die Einwohner von Puerto Plata wegen der Schließung der Seilbahn besorgt seien. Er betonte jedoch, dass diese Entscheidung auf Verantwortungsbewusstsein beruhe und die Sicherheit der Menschen Vorrang habe.
Die Initiative, geleitet von der Einheit zur Neugestaltung von Stadtvierteln und Umgebungen (URBE), stellt die bedeutendste Erneuerung dieser Infrastruktur seit ihrer Einweihung am 19. Juli 1975 dar. (almomento)
(Anmerkung der Redaktion: Wer nicht bis mindestens 2028 warten möchte, es gibt eine gut asphaltierte Zufahrt auf der Rückseite des Berges. Empfehlenswert ist es, am Vormittag auf den Gipfel zu fahren, wo einst General Trujillo einen Militärstandort erbaut hatte. ab Mittag / Nachmittag ziehen oft Wolken über den Gipfel und beeinträchtigen die Sicht auf die Provinzhauptstadt und ihr Umfeld. )