
PUERTO PLATA – Zivilschutz setzt rote Flagge an Atlantikküste wegen gefährlichen Wellengangs
03.04.2026 – Der Zivilschutz von Puerto Plata hat entlang der gesamten Atlantikküste der Provinz rote Flaggen gehisst. Grund sind die widrigen Seebedingungen mit abnormalem Wellengang und gefährlichen Strömungen, wie das Meteorologische Institut (Indomet) warnte.
Die Maßnahme gilt von Freitag, 6:00 Uhr, bis Samstag, 6:00 Uhr. Betreiber kleiner und mittlerer Boote wurden aufgefordert, im Hafen zu bleiben. Für Badegäste besteht hohes Risiko durch Strömungen, weshalb die Behörden dringend raten, vor dem Besuch der Strände Rücksprache mit den Rettungsdiensten zu halten.
Die Karibikküste bleibt hingegen ohne Einschränkungen.
ERSTER BERICHT ÜBER Verkehrsopfer und andere … Semana Santa
- Todesfälle: 3 Personen (2 bei Rally-Unfall in Luperón, 1 Kind ertrunken in Santo Domingo)
- Verletzte: 36 insgesamt
- davon 25 bei Busunfall mit 60 Passagieren auf der Autopista Nordeste (Santo Domingo–Samaná)
- 5 Personen ins Krankenhaus eingeliefert
- Zeitpunkt: Busunfall gegen 19:30 Uhr am 2. April 2026
- Ort: Mautstation Autopista Nordeste, Gemeinde Arenoso (Provinz Duarte)
- Weitere Details: Fahrer der beteiligten Yipeta blieben unverletzt
Damit ergibt sich ein Gesamtbild von 3 Toten und 36 Verletzten innerhalb weniger Stunden in verschiedenen Regionen der Dominikanischen Republik.
Weitere Daten>
- Verkehrsunfälle gesamt: 29
- Betroffene Personen: 67
- Fahrzeugtypen:
- 23 Motorradunfälle
- 2 Unfälle mit leichten Fahrzeugen
- 2 mit Jeepetas
- 2 mit Fußgängern
- Unfallorte: 18 auf Autobahnen/Landstraßen, 11 innerstädtisch
Intoxikationen:
- Alkohol: 66 Personen (darunter 3 Minderjährige, 14–17 Jahre)
- Lebensmittel: 19 Personen
Assistenzleistungen:
- Gesamt: 7.205 Hilfen
- Davon: 681 Straßendienste (COMIPOL), 344 medizinische Hilfen
- Politur: 1 vermisstes Kind gefunden, 8 Personen medizinisch versorgt
Sanktionen (DIGESETT):
- 40.059 Strafen wegen Verkehrsverstößen
- 1.545 Bußgelder gegen Motorradfahrer ohne Helm
- 1.339 Motorräder beschlagnahmt
Damit liegt die aktuelle Bilanz bei 67 Betroffenen durch Unfälle, 85 Intoxikationen und über 7.000 geleisteten Hilfen.
Kurzmeldung – Wetterwarnungen:
- Gelbe Warnstufe: Provinz Monseñor Nouel
- Grüne Warnstufe: Distrito Nacional, Santo Domingo, Duarte, San Cristóbal, Santiago, Espaillat, La Vega, San José de Ocoa
- Maßnahmen:
- Nutzung von Flüssen als Badeplätze verboten (Gefahr plötzlicher Überschwemmungen)
- Atlantikküste: Badegäste sollen nahe der Uferzone bleiben (rote Flagge: unbedingtes Badeverbot)
- Kleine und fragile Boote: im Hafen bleiben wegen hohen Wellengangs
Damit verstärkt das COE die Vorsichtsmaßnahmen angesichts anhaltender Regenfälle und erhöhter Risiken an Flüssen und Küsten.
E – Ticket verstösst gegen die dominikanische Verfassung (Artikel 46)
E-Ticket und Verfassungsrecht:
Santo Domingo,– Juristen weisen darauf hin, dass die verpflichtende Vorlage des elektronischen Ein- und Ausreiseformulars (E‑Ticket) beim Boarding dominikanischer Staatsbürger gegen die Verfassung verstößt.
- Artikel 46 der Verfassung: Kein Dominikaner darf am Eintritt ins eigene Land gehindert werden.
- Problem: Durch Verwaltungsbeschlüsse von Tourismusministerium, Luftfahrtbehörde (JAC) und Migrationsdirektion wird das E‑Ticket faktisch zur Voraussetzung für den Flug.
- Folge: Airlines verweigern ohne Formular die Beförderung, um Strafen zu vermeiden.
- Juristische Bewertung: Verwaltungsakte dürfen Grundrechte nicht einschränken; nur Gesetze können solche Regelungen treffen (Art. 6 und 74.2).
- Defensor del Pueblo: Liegt bereits eine Beschwerde vor (Q‑0002‑2024); kann die Praxis prüfen und Änderungen empfehlen.
- Lösungsvorschlag: Anpassung der Resolutionen, sodass Dominikaner das Formular auch nach Ankunft im Land ausfüllen können.
Damit bleibt die Modernisierung durch das E‑Ticket möglich, muss jedoch mit der Verfassung vereinbar gestaltet werden.
(Anmerkung der Redaktion> Das E-Ticket sollte alles vereinfachen, die Zoll-Einreise-Gesundheitsdaten auf ein Formular zusammenfassen. Fakt ist, dass viele Touristen damit verwirrt werden, es Betrüger gibt die Das Formular gegen Gebühren anbieten – dabei ist das Formular kostenlos – und oft auch die technische Bearbeitung Fehler birgt. Mal aus man nicht nur den Flughafen angeben, sondern ich den Seehafen, an dem man ausreist. BUGS sagt der Computerfachmann, es ist alles halt nicht richtig ausgearbeitet)