
SANTO DOMINGO. – Die Nationalpolizei hat am Samstag mitgeteilt, dass innerhalb von 48 Stunden 177 Personen bei landesweiten Einsätzen festgenommen wurden. Ihnen wird die Beteiligung an Delikten wie Diebstahl, elektronischen Betrugsfällen, illegalem Waffenbesitz, Kreditkartenbetrug und Körperverletzungen vorgeworfen.
Die Maßnahmen wurden von Beamten der Dirección Central de Investigación (Dicrim) sowie weiteren Polizeieinheiten durchgeführt.
Unter den Fällen befindet sich die Festnahme von Eliodoro Ramírez Peguero, auch bekannt als Carlos Ramírez, in der Provinz Azua. Er wurde „auf frischer Tat ertappt“ im Gemeindebezirk Majagual, Peralta, und führte laut Polizei eine nicht registrierte Pistole mit sich.
In einem weiteren Einsatz wurde Luis Mario Cabrera Díaz (22) festgenommen. Gegen ihn lag ein Haftbefehl wegen mutmaßlicher Verstöße gegen das Gesetz 53-07 über Hochtechnologiekriminalität vor. Er soll über soziale Netzwerke ein Mobiltelefon betrügerisch verkauft haben.
Im Nationaldistrikt nahmen Beamte Rubén Dismey García (32) fest, der eine Bankkarte entwendet und unbefugt in verschiedenen Geschäften eingesetzt haben soll. Laut Polizei gestand er die Tat während der Ermittlungen.
Im Stadtteil Cristo Rey wurde Luis Alfonso Terrero verhaftet, beschuldigt, nach dem Einschlagen einer Autoscheibe mehrere Gegenstände entwendet zu haben.
Im Ensanche Luperón wurde Víctor Manuel Valdez Montero (26), alias „El Gordo“, festgenommen. Er gab laut Polizeibericht zu, ein Mobiltelefon aus einem Fahrzeug gestohlen zu haben.
In Gazcue nahmen die Behörden Juan Ramón Disla Gil, auch bekannt als Walinson Matías Valenzuela alias „Raquiñita“ (19), fest. Er soll einen Projektor aus einer Bildungseinrichtung gestohlen und anschließend weiterverkauft haben; der Käufer ist flüchtig.
Darüber hinaus berichtet die Polizei von der Festnahme von vier Jugendlichen in verschiedenen Provinzen, darunter Elías Piña und Monseñor Nouel, wegen mutmaßlicher Beteiligung an Diebstählen und Angriffen mit Stichwaffen. (A.F. /DRT)