Dominikanische Republik: Zunahme des Guillain-Barré Syndroms

 

Santo Domingo.- Die Zunahme an Patienten mit dem Guillan-Barré-Syndrom (GBS) beschäftigt die Ärzte der Dominikanischen Republik und setzt diese in Alarmbereitschaft. Kinderärzte, Neurologen und Internisten fordern die Behörden auf mit ihren Aktionen gegen die Ausbreitung des Moskitos Aedes aegypti dringend fortzufahren. Dieser Moskito verbreitet den Zika-Virus, der steht im Zusammenhang mit dem GBS. Ebenso verbreitet der Moskito den Dengue-Virus und Chikungunya-Virus.

Allein in den letzten Tagen wurden neun neue Fälle des Guillain-Barré Syndroms registriert. Anfangssymptome sind Schläfrigkeit, Muskelschwäche und Kribbelgefühl.

Laut DIGEPI (Allgemeine Leitung der Epidemiologie) gab es bis zur Kalenderwoche 12 diesen Jahres 16 Verdachtsfälle des GBS, davon 8 im Nationalen Distrikt, 5 in der Prov. Santo Domingo, und je einen Fall in Azua und San Juan de la Maguana.

Bisher hilft nur ein Medikament (Inmunoglobulina) welches sehr teuer ist. Die dominikanische Gesundheitsbehörde liefert es aber den bedürftigen Patienten kostenlos aus.

Die Ärzte sagen es deutlich: so lange man den Zika-Virus hat, so lange wird es auch Patienten mit dem Guillain-Barré Syndrom geben. Alles Wissenswerte zum GBS hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Guillain-Barré-Syndrom

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