Dominikanische Republik: Weniger In Armut Lebende, größere Mittelschicht

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Santo Domingo.- Kurz vor den Präsidentschaftswahlen (noch 8 Monate) beginnt man mit der Propaganda. Kurz? Angesichts der Tatsache dass man schon zwei Jahre vor den Wahlen mit Kandidatenpropaganda begann, ja, kurz vor den Wahlen. Die Kritik der Opposition (PRM) wächst stets und ständig, entsprechend kommen die Konter der Regierung. Temistocles Montas, Minister für Wirtschaft, Planung und Entwicklung, wartet mit positiven Zahlen auf.

Danilo Medina hat die Regierung in der Dominikanischen Republik inne seit dem 16. August 2012. Von September 2012 bis März 2015 erhöhte sich die Zahl der zur Mittelschicht gehörigen Bevölkerung von 20,7% auf 28,9%. Das sind, laut Montas, 915.879 Personen. Damit ist die Zahl der in der Mittelschicht lebenden Menschen höher als die derjenigen, welche in Armut leben. Das sind, so die Regierungsangaben, 25,9%. Diese soziale Verschiebung sei der politischen Arbeit und Anregungen des öffentlichen Sektors zu verdanken, welche den Privatsektor in seiner Wettbewerbsfähigkeit aktiviert hat. Aus diesem Grund habe sich die nationale Wirtschaft dynamisiert und demokratisiert.

Montas nennt absolute Zahlen zu der dreijährigen Regierungszeit für den Zeitraum Oktober 2012 – März 2015. Die Zahl der Mittelschichten stieg auf 915.879, die der in Armut lebenden Dominikaner sank hingegen auf 787.124. Übrigens gilt laut Weltbank jemand als „in Armut lebend“, wenn das pro Kopf Einkommen unter 4 USD / Tag liegt. Wer zwischen 4-10 USD Tageseinkommen verfügt lebt in einer verwundbaren Gesellschaftsschicht und mit einem Tageseinkommen zwischen 10-50 USD gehört man zur Mittelschicht.

Einen Seitenhieb gab es für die Opposition. Zwischen März 2000 – September 2002 (Mejia regierte seit August 2012) stieg die Zahl der in Armut lebender Menschen von 25% auf 28% an, die Mittelschicht nahm ab, viel 32,2% auf 28,2% ab.

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