
Santo Domingo.- Die Zentralwahlkommission stellte am Donnerstag die Änderungen am neuen dominikanischen Personalausweis vor.
Das Dokument enthält Technologien, die Fälschungen erschweren und die digitale Überprüfung erleichtern sollen.
Auf der Vorderseite behält der Personalausweis das horizontale Format bei und zeigt das Foto des Inhabers, das mit Lasertechnologie in Graustufen direkt in das Kartenmaterial gedruckt ist.
Über dem Bild liegt ein mit bloßem Auge sichtbares Wabenmuster, das als Fälschungsschutz dient. Das Foto wird auch als Geisterbild und in umgekehrter Version reproduziert, die nur unter bestimmten Blickwinkeln sichtbar ist.
Das Dokument enthält das dominikanische Staatswappen, das goldene Logo der Zentralen Wahlkommission (JCE) und die Ausweisnummer in Hochrelief, wodurch physische Veränderungen erkennbar sind.
An einer Seite ist ein kontaktloser Chip für die elektronische Identitätsprüfung integriert, zusammen mit Sicherheitssymbolen, die internationalen Standards (ICAO–OACI) entsprechen.

Die persönlichen Daten – vollständiger Name, Geburtsdatum, Staatsangehörigkeit, Geschlecht, Blutgruppe und Unterschrift – werden mit einem Laser auf ein neunlagiges Polycarbonatmaterial gedruckt, wodurch verhindert wird, dass die Daten gelöscht oder verändert werden können, ohne die Karte zu zerstören.
Darüber hinaus sind wechselnde Laserbilder (CLI) und Simulationen der Nationalfarben integriert, die je nach Neigung variieren.
Auf der Rückseite verfügt der Ausweis über einen QR-Code, der ein schnelles Auslesen durch autorisierte Geräte ermöglicht, sowie einen maschinenlesbaren Code (MRZ), ähnlich wie bei Reisepässen, der für automatische Validierungen vorgesehen ist.
Außerdem enthält sie eine Karte der Dominikanischen Republik, Verweise auf historische Denkmäler und eine eindeutige Seriennummer, die jede Karte identifiziert.
Das Geisterbild erscheint erneut auf der Rückseite und verstärkt so die visuelle Kohärenz und die gegenseitigen Kontrollen des Dokuments. Das gesamte Design entspricht einem mehrschichtigen Sicherheitskonzept: visuell, taktil, digital und elektronisch. (DL)