Dominikanische Republik: Tourismus, die Wirtschaftslokomotive

Touristen am Rollfeld

Santo Domingo.- Im Jahr 2012 trat Danilo Medina als Kandidat für die Präsidentschaft in der Dominikanischen Republik an. Sein wichtigstes Wahlthema war der Tourismus. Er gab ein Regierungsziel aus, welches oft belächelt wurde: Bis zum Jahr 2022 will man jährlich mehr als 10 Millionen Touristen begrüßen. Zu diesem Zeitpunkt hatte man gerade mehr als 4 Millionen Besucher, man fragte sich: wo sollen die Touristen herkommen, vor allem aber: wo will man sie unterbringen?

Gemeinsam mit Tourismusminister Francisco Javier Garcia wurden Investoren gesucht und gefunden. Mit Steuervorteilen und anderen Vergünstigungen wurden in den letzten 6 Jahren viele neue Hotelketten und Unternehmer gefunden, bestehende Partner schlossen neue Abkommen.

In dieser Periode kamen fast 36 Millionen Besucher in die Dominikanische Republik, vor allem im Kreuzfahrttourismus verzeichnete man einen starken Zuwachs. Viele tausende neue Hotelzimmer kamen hinzu und im Angebot für Touristen hat man viele neue Sparten kreiert. Die letzte Neuerung im Angebot ist der Religionstourismus, der einem die Geschichte der Christianisierung in der Neuen Welt aufzeigt.

Wirtschaftlich brachte der Tourismus das, was Medina erwartete: Die Generation von fast 36 Milliarden USD (35.979 Millionen). Der Arbeitsmarkt profitierte in den letzten 6 Jahren enorm. 2012 gab es in der touristischen Industrie 201.235 Arbeitsplätze, 122.270 kamen bis Ende 2017 hinzu. Zu diesem Zeitpunkt hatte man 323.595 Angestellte in diesem Sektor. In der Regierungszeit Medinas (2012 – 2017) steigerte man das Angebot der Hotelzimmer von 66.044 auf 77.259, im laufenden Jahr übertrifft das Angebot bereits 80.000 und bis Ende diesen Jahres werden es noch viele mehr.

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