
Santo Domingo.- David Collado hat den Tourismus der Dominikanischen Republik von Rekord zu Rekord gebracht, immer neue Sparten wurden „kreiert“ um diesen Nr. 1 Wirtschaftssektor des Landes weiter voran zu treiben. Für das laufende Jahr rechnet MITUR mit mehr als 12 Millionen Besuchern, zu Luft und zur See.
Religions / Agrar / Sport oder Individualtourismus, man versucht alle Sparten auszunutzen. Allein der Sextourismus steht auf der No Go Liste. Ebenso ist bekannt, dass man im Land streng religiöse Ansichten teilt, es gibt bisher eine Abneigung gegen Personen die der LGBTQ Szene zugehören. Collado unterstrich bei der Bekanntgabe in der Presserunde „Semanal“
Turismo en cada rincon -Tourismus in jeder Ecke ist die neueste Devise, zuvor hiess es: El pais que tiene todo – Das Land hat alles. Welches Motto auch gewählt wird, die Dominikanische Republik öffnet sich gegenüber einem bisherigen Tabu, die Hotelkette Hedonism hat sich bereits interessiert erklärt, möchte in den neu erschlossenen Regionen bei Pedernales und Miches Hotels bauen, als erste Hotelkette speziell diese Kunden ansprechen und die Dominikanische Republik auf dem neuen Weg unterstützen.
Nur Mann und Frau, damit ist nun Schluss, man öffnet sich dem Gendertourismus. Schluss mit alten und konservativen Ansichten. Der Markt von gleichgeschlechtlichen Urlaubern und Transsexuellen soll im Land nicht nur geduldet werden.

Um diesen „Diversen“ ein Zeichen zu geben, sie nicht weiter auszuschliessen, wird im Hotelsektor eine neue Regel eingeführt. Bereits ab dem 1. Januar 2026 wird die Uni Sex Toilette in Hotels und Pensionen Pflicht. Eine Confotur-Genehmigung wird nur noch erteilt, wenn im Bauplan entsprechende Toiletten eingeplant sind. Ab dem 1. 7.2026 gilt dies für alle touristischen Bauprojekte, später sollen bestehende Hotels nachrüsten.
Die katholische Kirche hat bereits im Abgeordnetenhaus ein Veto eingelegt und erwartet eine schnelle Entscheidung vom Regierungspräsidenten Luis Abinader. (AF)
NACHTRAG:
Eine News Meldung vom 28.12.2025 – das ist in Lateinamerika der „Dia de inocientes“ – einem Tag, der in Europa vergleichbar mit dem 1. April ist.
Ein Tag, an dem Fake News die Menschen verwirren soll – ich hoffe es gelang uns mit dieser Meldung.