
SANTO DOMINGO.- Der Senat der Republik hat am Dienstag in einer einzigen Sitzung und ohne Zwischenfälle zwei Kreditverträge über insgesamt 15 Milliarden 687 Millionen 276 Tausend 726 Pesos genehmigt, die für den Agrarsektor und zur Erweiterung der Transportkapazität der Linie 2 der Metro von Santo Domingo bestimmt sind.
Die von der Exekutive vorgelegten Initiativen waren bereits von der Abgeordnetenkammer gebilligt worden. Sie sind Teil einer „Regierungsstrategie” zur Stärkung der Ernährungssicherheit und des öffentlichen Nahverkehrs.
ABKOMMEN MIT DER JICA IN JAPAN
Einer der Verträge betrifft ein Darlehensabkommen zwischen der Dominikanischen Republik und der Japanischen Agentur für internationale Zusammenarbeit (JICA), das für das Projekt zur Verbesserung der Agrarfinanzierung zur Stärkung der Lebensmittelwertschöpfungskette bestimmt ist.
Die Vereinbarung sieht eine Finanzierung von bis zu 10,930 Milliarden japanischen Yen vor, was umgerechnet etwa 4,449 Milliarden 693 Tausend 369 Pesos entspricht. Diese Mittel sollen dazu verwendet werden, den Zugang zu Krediten für den Agrarsektor zu verbessern, die Produktionsprozesse zu stärken und die Nachhaltigkeit der Lebensmittelwertschöpfungskette auf nationaler Ebene zu erhöhen.
VEREINBARUNG MIT DER FRANZÖSISCHEN AGENTUR
Der zweite vom Senat genehmigte Vertrag betrifft ein Darlehen der französischen Entwicklungsagentur (AFD) für das Projekt zur Erweiterung der Transportkapazität der Linie 2 der Metro von Santo Domingo.
Die Finanzierung beläuft sich auf 178 Millionen 374 Tausend Dollar (11,237 Millionen 583 Tausend dominikanische Pesos) oder den Gegenwert in Euro. Diese Vereinbarung wurde am 28. Mai 2025 unterzeichnet.
Gemäß dem Gesetzgebungsbeschluss werden die Mittel vom Amt für die Neuordnung des Verkehrs (Opret) verwaltet und für die Anschaffung von Zügen mit sechs Wagen, den Bau einer Werkstatt und eines Depots, die Installation elektromechanischer Systeme und Signalanlagen sowie die Überwachung und Durchführung technischer Studien verwendet. (EFE)