
San José de Ocoa. – Die Avocado-Erzeuger in San José de Ocoa haben Präsident Luis Abinader um Unterstützung gebeten. Sie verweisen auf Millionenverluste infolge eines drastischen Preisverfalls auf dem Markt und sehen die Rentabilität kleiner und mittlerer Betriebe stark beeinträchtigt.
Ariel Omar Arias, Sprecher der Asociación de Productores de Aguacates de Ocoa (APRAO), sagte bei einer Pressekonferenz in Plaza Juana, viele Produzenten könnten ihre Plantagen nicht mehr tragen. Zudem seien sie nicht in der Lage, ihre Zahlungsverpflichtungen gegenüber Kreditinstituten zu erfüllen.
Nach Angaben der Erzeuger habe die Lage verschiedene Ursachen: niedrige Preise, fehlende Absatzmärkte und die Schwierigkeit, die Früchte überhaupt von den Plantagen zu bringen. Die jüngsten Regenfälle hätten die Situation zusätzlich verschärft.
Arias erklärte, viele Produzenten würden nicht einmal mehr ernten, weil die Erntekosten teils höher lägen als der Wert der Früchte. Seit der Ernte der Hass-Sorte im vergangenen Oktober bis zur aktuellen Carla-Ernte seien erhebliche wirtschaftliche Einbußen entstanden.
San José de Ocoa gilt als eine der wichtigsten Avocado-Regionen des Landes. Zu den produktionsstärksten Gebieten zählen La Horma, El Pinar, La Sabana und Sabana Larga. (DomRepTotal)