
SANTO DOMINGO. – Das Zentrum für Notfalloperationen (COE) hat am Sonntag 25 Provinzen auf Alarmstufe Gelb und zwei weitere auf Grün gesetzt. Grund ist eine Vaguada, die seit Tagen torrentiale Regenfälle über das Land bringt und die Gefahr von plötzlichen Überschwemmungen, Flussanstiegen und Erdrutschen massiv erhöht.
Provinzen unter Alarmstufe Gelb
Valverde, Puerto Plata, Espaillat, María Trinidad Sánchez, Monseñor Nouel, Santiago Rodríguez, Santiago, La Vega, Montecristi, Elías Piña, San Cristóbal, Santo Domingo, Distrito Nacional, Monte Plata, San José de Ocoa, Hato Mayor, Independencia, Sánchez Ramírez, El Seibo, Duarte (besonders im Bajo Yuna), Bahoruco und weitere Teile von Espaillat.
Alarmstufe Grün
San Juan de la Maguana und Dajabón.
Auswirkungen und Schäden
- 12 Wasserwerke außer Betrieb, laut INAPA; über 76.000 Menschen betroffen.
- In Imbert (Puerto Plata): urbane Überschwemmungen in Barrero; durch die Überflutung des Arroyo Capitán sind die Gemeinden Bajo Bonico Arriba, Los Mangos und Los Feliz abgeschnitten.
- Durch den Río Baja Bonico sind die Gemeinden Paragua und Imbert voneinander isoliert.
- Weitere Überflutungen in Ceiba de Pérez und Agua Larga (Guananico).
- Brückeneinsturz bei Puerto Plata (Rio Camú)
Empfehlungen des COE
- Keine Flüsse, Bäche oder Schluchten überqueren – akute Lebensgefahr durch hohe Wasserstände.
- Keine Badeplätze nutzen – Wasser bleibt trüb und gefährlich.
- Kinder beaufsichtigen, um Unfälle zu verhindern.
- Fahrzeugführer sollen wegen reduzierter Sicht durch Starkregen besondere Vorsicht walten lassen.
- Für die Atlantikküste gilt eine Hafenwarnung: kleine und mittlere Boote sollen im Hafen bleiben.
Dramatische Lage
Die anhaltenden Regenfälle haben weite Teile des Landes in Alarmbereitschaft versetzt. Das COE warnt eindringlich, dass die Gefahr von Überschwemmungen und Isolation ganzer Gemeinden weiter zunimmt, solange die Vaguada aktiv bleibt. (DomRepTotal)