Dominikanische Republik: COE ruft rote Alarmstufe für Puerto Plata aus – 21 weitere Provinzen unter Warnung

SANTO DOMINGO. – Das Zentrum für Notfalloperationen (COE) hat die Provinz Puerto Plata wegen anhaltender Regenfälle und der Wirkung einer Vaguada unter rote Alarmstufe gestellt. Gleichzeitig wurden die Warnstufen in 21 weiteren Provinzen erhöht.

Aktuelle Warnstufen

  • Rote Alarmstufe: Puerto Plata
  • Gelbe Alarmstufe (12 Provinzen): Monseñor Nouel, Santiago Rodríguez, Santiago, La Vega, Montecristi, Elías Piña, Puerto Plata, San Cristóbal, Santo Domingo, Distrito Nacional, Monte Plata und San José de Ocoa
  • Grüne Alarmstufe (10 Provinzen): Hato Mayor, Valverde, Dajabón, Independencia, Sánchez Ramírez, El Seibo, Duarte (besonders im Gebiet Bajo Yuna), San Juan, Bahoruco und Espaillat

Gründe für die Warnung

Das COE erklärte, die Maßnahmen seien aufgrund möglicher Fluss- und Bachüberläufe, plötzlicher Überschwemmungen und Erdrutschgefahr notwendig.

Für die Atlantikküste – von Cabo San Rafael del Yuma bis Playa Nisibón (La Altagracia) – gilt eine Hafenwarnung: Betreiber kleiner und mittlerer Boote sollen im Hafen bleiben. Für die übrigen Küstenbereiche gelten normale Bedingungen; an der Karibikküste bestehen keine Einschränkungen.

Auswirkungen

Das Institut für Trinkwasser und Abwasser (INAPA) meldete, dass 12 Wasserwerke außer Betrieb sind. Die CAASD (Santo Domingo) teilte mit, dass drei betroffene Systeme bereits wiederhergestellt wurden.

In Imbert (Puerto Plata) kam es zu urbanen Überschwemmungen in der Gemeinde Barrero. Durch die Überflutung des Arroyo Capitán sind die Orte Bajo Bonico Arriba, Los Mangos und Los Feliz abgeschnitten. Auch die Gemeinden Paragua und Imbert sind infolge der Überflutung des Río Baja Bonico nicht erreichbar.

Weitere Überflutungen wurden in Ceiba de Pérez und Agua Larga (Guananico) registriert.

Empfehlungen

Das COE ruft die Bevölkerung auf:

  • Keine Flüsse, Bäche oder Schluchten mit hohem Wasserstand überqueren
  • Keine Badeplätze nutzen, da das Wasser weiterhin trüb und gefährlich ist
  • Kinder beaufsichtigen, um Unfälle in überfluteten Gebieten zu vermeiden
  • Fahrzeugführer sollen wegen eingeschränkter Sicht durch Regen besondere Vorsicht walten lassen

Die Nutzung von Flüssen, Bächen und Schluchten bleibt in allen Provinzen unter Warnstufe verboten. (DomRepTotal)

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