Dominikanische Republik: Die verbreitetsten Fischvergiftungen


Man mag es kaum glauben, Fischvergiftungen kommen immer häufiger vor und sind mehr verbreitet als man glaubt. Die Zunahme der Fischvergiftungen geht einher mit klimatischen Änderungen, diese verursachen Veränderungen der maritimen Ökosysteme. Wir möchten einmal die häufigsten Ursachen von Fischvergiftungen auflisten:


Diphyllobothrium
Hinter diesem Namen verbirgt sich ein Schmarotzer, ein riesiger Wurm der bis zu 10 Meter lang werden kann in menschlichen Gedärmen. Der Wurm kann alle Säugetiere und Menschen befallen, wenn diese rohen oder schlecht gegarten Fisch aus Süßwasser verspeisen. Aus diesem Grund sollte man Fische aus Süßwasser (Seen, Flüsse) gut kochen bevor man ihn verzehrt.

Ciguatera
Hierbei handelt es sich um ein Toxin, dieses wird von Algen erzeugt. Es gibt Fischarten, die diese Algen verspeisen und so kommt das Gift über den Fisch in den menschlichen Organismus. Das Toxin kann allergische Reaktionen hervorrufen, Atemnot und eine paradoxe Reaktion der Nerven. Kaltes wird als heiß empfunden, Heißes hingegen als kalt. Hier gilt ebenfalls: Der Fisch muss gut gereinigt (von den Innereien) und gekocht werden.

Enteroviren
Diese Viren gelangen meist über ungekochte Weichtiere (z.B. Meeresfrüchtesalat) in den menschlichen Organismus. Der Norwalk Virus (benannt nach dem Ort seines ersten Auftretens 1968 in Norwalk, Ohio, gehört zum Typus des Norovirus), Hepatitis A u.a. Enteroviren überleben eine lange Zeit, auch in gekühlten und gefrorenen Weichtieren. Es wird daher empfohlen, Weichtiere für mindestens 2 Minuten bei 90 Grad Celsius zu erwärmen bevor man sie verzehrt.

Fugu
Dieses Gift muss ebenfalls erwähnt werden, wenngleich es vor allem die Region Korea und Japan betrifft. Dieses Gift kommt im Kugelfisch vor und ist tödlich, aus diesem Grund war lange Zeit der Verzehr des Kugelfisches verboten. Heute darf man den Kugelfisch essen, er darf aber nur von zertifizierten Fachkräften zubereitet werden.

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