
Miami.- Nach einer Warnung der US‑Behörde NOAA, die die Dominikanische Republik zwischen dem 1. und 7. Juli in die höchste Risikokategorie für extreme Hitze einstuft, rät Pablo Smester, Professor am Instituto Tecnológico de Santo Domingo (INTEC), zu besonderer Vorsicht.
Besonders gefährdet sind:
- Kinder
- Menschen über 65 Jahre
- Schwangere
- Patienten mit Herz‑, Nieren‑ oder Atemwegserkrankungen
- Personen, die im Freien arbeiten oder Sport treiben
Empfehlungen des Experten
- Regelmäßig Wasser trinken, nicht erst bei Durst
- Alkohol, koffeinhaltige und stark gezuckerte Getränke vermeiden
- Körperliche Belastung auf Morgen oder Abend verschieben
- Aufenthalt in klimatisierten oder gut belüfteten Räumen
- Leichte, lockere Kleidung in hellen Farben tragen
- Sonnenschutz und Sonnenbrille verwenden
- Niemals Menschen oder Tiere im Auto zurücklassen
- Ältere oder kranke Personen regelmäßig besuchen und kontrollieren
Unterschied: Hitzeerschöpfung vs. Hitzschlag
- Hitzeerschöpfung: blasse, kalte, feuchte Haut, schneller schwacher Puls, Schwindel, Kopfschmerzen, Übelkeit, Muskelkrämpfe. → Betroffene in den Schatten bringen, Kleidung lockern, mit Wasser kühlen, kleine Schlucke Wasser geben, ärztliche Hilfe suchen, wenn keine Besserung eintritt.
- Hitzschlag: heiße, rote Haut, starker Puls, Verwirrung, Sprachprobleme, Bewusstlosigkeit, Körpertemperatur ≥ 40 °C, evtl. Krämpfe. → Sofort 911 rufen, Körper mit Wasser oder Eis kühlen, keine Flüssigkeit geben, wenn die Person bewusstlos ist.
Schlussfolgerung
Smester fordert Behörden und Institutionen auf, einfache Präventionsbotschaften zu verbreiten und besonders gefährdete Gruppen über lokale Medien, Gesundheitszentren und Gemeinschaftsprogramme zu erreichen. (DRT)