Dominikanische Republik: Wohnungspreise steigen durch Airbnb enorm

Airbnb treibt Wohnungspreise in der Dominikanischen Republik in die Höhe – Regierung prüft Regulierung

Santo Domingo, – Präsident Luis Abinader erklärte, dass der Preisanstieg auf dem Wohnungsmarkt der Dominikanischen Republik nicht primär durch die Mieten, sondern durch den Kauf von Immobilien für Plattformen wie Airbnb verursacht werde.

„Viele Menschen kaufen Apartments, um sie über Airbnb oder ähnliche Plattformen zu vermieten“, sagte Abinader in der Sendung La Agenda Semanal. Dadurch entstehe eine Nachfrage, die die Preise anhebt, da Käufer ihre Investitionen über Vermietungen refinanzieren wollen.

Zur Frage einer möglichen steuerlichen Kontrolle dieser Plattformen betonte der Präsident: „Das wird – wie in anderen Ländern – derzeit geprüft, um eine Regulierung zu schaffen.“

Wohnungs- und Baukosten

Im Gespräch über die Lebenshaltungskosten wurde darauf hingewiesen, dass der Bausektor wächst, gleichzeitig aber auch der Preisindex für Baumaterialien steigt und die Finanzierung für die Mittelschicht teuer bleibt.

Finanzminister Magín Díaz erinnerte daran, dass die Zinsen in den 1990er-Jahren zwischen 25 % und 30 % lagen, während sie heute teilweise unter 10 % gefallen seien. Dennoch sei der langfristige Hypothekenmarkt erst im Aufbau.

Abinader hob das Programm Vivienda Feliz hervor, das „wie kein anderes“ Ergebnisse erzielt habe: 70 % bis 80 % der Sozialwohnungen des Landes seien während seiner Amtszeit entstanden. (Arecoa-DRT)

Weitere Artikel

Translate »