
Santo Domingo, (EFE) – Ein Gericht in Montecristi hat gegen einen Migrationsbeamten und einen Fahrer der Generaldirektion für Migration (DGM) eine einjährige Untersuchungshaft verhängt. Sie werden beschuldigt, Bestechungsgelder angenommen und haitianische Staatsangehörige ohne Papiere in einem offiziellen Fahrzeug geschmuggelt zu haben, teilte die Staatsanwaltschaft am Montag mit.
Die Maßnahme betrifft den Beamten Gustavo Adolfo García Vásquez und den Fahrer Joel Antonio Castillo Reynoso, beide dem Abteil für Migrationskontrolle in Puerto Plata zugeordnet.
Nach Angaben der Staatsanwaltschaft transportierten die beiden am 19. Juni in einem offiziellen Lastwagen 32 undokumentierte Haitianer zum Migrationsverarbeitungszentrum in Dajabón.
Auf der Rückfahrt wurden sie ohne Genehmigung dabei ertappt, weitere 22 Migranten, darunter Minderjährige, zu befördern. Diese gaben an, zwischen 12.000 und 40.000 Pesos pro Person gezahlt zu haben.
Die Ermittlungsakte besagt, dass die Beschuldigten ihre Stellung als Staatsbedienstete ausnutzten, um den illegalen Menschenhandel zu erleichtern.
Richterin Javierca Gómez ordnete an, dass sie ihre Untersuchungshaft in der öffentlichen Haftanstalt von Montecristi verbüßen.
👉 Fazit: Zwei Mitarbeiter der dominikanischen Migrationsbehörde wurden wegen des Verdachts auf Menschenhandel mit haitianischen Migranten festgenommen und bleiben zunächst ein Jahr in Untersuchungshaft.
Bisher wurde ja gern kassiert wenn Haitianer über die Grenze kamen, Es ist landesweit bekannt, dass es eine Preisliste wie bei einer Peake gibt. Erwachsene / Kinder / Gepäck gross / Gepäck klein. Zahle und gehe weiter. Wie man sieht, die Migration hat wohl ihren Service erweitert. Wer zahlt wird auch wieder ins Land gebracht.