Dominikanische Republik: Senat gibt grünes Licht für Gesetz zum nautischen Freizeittourismus

Santo Domingo, – Der Senat der Dominikanischen Republik hat in erster Lesung das Gesetzesprojekt zur Regulierung des nautischen Freizeittourismus im Land verabschiedet.

Inhalte des Gesetzesprojekts

Die Initiative stammt von Alexis Victoria Yeb, Senator der Provinz María Trinidad Sánchez, und sieht umfassende Regeln für nautische Freizeitaktivitäten vor:

  • Einrichtung eines Registers für Unfälle, verwaltet von der Armada Dominicana, mit Ursachenanalyse und Statistiken.
  • Geschwindigkeitsbegrenzungen: max. 5 Knoten in Häfen und Ankerplätzen, 3 Knoten bei Manövern.
  • Sicherheitsausrüstung verpflichtend: Schwimmwesten (auch für Kinder), Rettungsring, Erste‑Hilfe‑Set, Kommunikationsgeräte.
  • Lizenzpflicht für Betreiber, Kapitäne und Crewmitglieder mit jährlichen Inspektionen zur Erneuerung der Schiffszulassung.
  • Zonierung: klare Abgrenzung von Navigationsbereichen, Badezonen und Tauchgebieten.
  • Mindestabstände: 150 m zu gekennzeichneten Stränden, 200 m zum übrigen Küstenbereich, 50 m bei unmarkierten Badezonen.
  • Verpflichtung zur Hilfeleistung in Notfällen und kontinuierliche visuelle sowie akustische Überwachung während der Fahrt.

Bedeutung für den Tourismussektor

Victoria Yeb betonte, dass Orte wie Bayahíbe, Isla Catalina, Isla Saona und Boca Chica bereits mehrfach Schauplatz von Bootsunglücken waren – teils mit Todesopfern. Das Gesetz soll die Sicherheit erhöhen und den wachsenden Markt des nautischen Freizeittourismus nachhaltig regulieren. (DomRepTotal)

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