Dominikanische Republik: Präsident Abinader erklärt für 5 Provinzen und den DN den Notstand

Santo Domingo.- Präsident Luis Abinader hat am Sonntag per Dekret Nr. 234-26 den regionalen Notstand in fünf Provinzen sowie im Distrito Nacional erklärt. Anlass sind die schweren Schäden durch eine Vaguada, die mit intensiven Regenfällen, Gewittern und starken Windböen über das Land gezogen ist.

Betroffene Gebiete

Die Maßnahme gilt für die Provinzen Puerto Plata, Espaillat, Valverde, Santiago, Santo Domingo sowie für den Distrito Nacional.

Schäden und Risiken

Nach Angaben der Kommission für nationale Notfälle (CNE) hat das Wetterphänomen erhebliche Schäden in der Landwirtschaft, Infrastruktur, Wohngebäuden und öffentlichen Diensten verursacht. Die Situation stellt ein hohes Risiko für Leben, Sicherheit und die Aufrechterhaltung grundlegender Versorgung dar.

Das COE hatte bereits vor den Auswirkungen gewarnt, die sich in anhaltenden Starkregenfällen, Gewittern und Windböen manifestierten.

Rechtliche Grundlage

Die Erklärung stützt sich auf die Gesetzesnummer 147-02 über Risikomanagement, die dem Präsidenten die Befugnis gibt, solche Dekrete auf Empfehlung der CNE zu erlassen. Die aktuelle Empfehlung wurde mit der Mitteilung CNE-0041-2026 formalisiert.

Das Dekret wurde im Rahmen der Befugnisse des Artikels 128 der Verfassung der Dominikanischen Republik erlassen.

Anpassung der Maßnahmen möglich

Artikel 2 des Dekrets sieht vor, dass die Regierung die Einstufung der Notlage sowie die Sonderregelungen anpassen kann, solange der Ausnahmezustand besteht.

Weiterleitung an Behörden

Die Verfügung wurde an das Finanzministerium, die Haushaltsdirektion, die Rechnungskontrollbehörde, die CNE sowie die Rechnungskammer übermittelt, um die Umsetzung sicherzustellen.

Damit ist die rechtliche und organisatorische Grundlage für die Bewältigung der aktuellen Wetterlage geschaffen. Die Regierung betont, dass die Maßnahmen solange gelten, bis eine Rückkehr zur Normalität erklärt wird. (DRT)

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