
Santo Domingo,– Das von Innenministerium und Polizei angekündigte Programm „Umfassende Intervention für die Bürgersicherheit“ sei ein Beweis für das Scheitern der Regierung, eine echte Sicherheitsstrategie aufzubauen. Das erklärte die Oppositionspartei Fuerza del Pueblo (FP).
Kritik der Opposition
- Josefina Reynoso, Sekretärin für Bürgersicherheit der FP, betonte, dass der Plan keine Innovationen enthalte.
- Die Komponenten – territoriale Diagnose, Gemeindebeteiligung, institutionelle Koordination, Gewaltprävention, Rückgewinnung öffentlicher Räume und Jugendarbeit – seien identisch mit den Versprechen aus „Mi País Seguro“.
- „Das Problem ist nicht ein weiteres Programm, sondern das Fehlen von Ergebnissen und Erklärungen zu den bisherigen Initiativen“, so Reynoso.
Fehlende Resultate
- Die Regierung präsentiere 2026 als „neu“, was bereits 2021 versprochen wurde.
- Nach sechs Jahren seien die gleichen Ziele noch immer unerreicht.
- Das neue Programm sei daher eine implizite Anerkennung, dass frühere Maßnahmen nicht die versprochenen Veränderungen gebracht hätten.
Forderung nach Transparenz
- Reynoso kritisierte, dass Programme ersetzt würden, ohne öffentliche Evaluierungen vorzulegen.
- „Jede neue Initiative scheint nur dazu da, die vorherige zu überdecken, bevor die Bürger deren Ergebnisse kennen“, sagte sie.
- Gemeinden litten weiterhin unter hohen Kriminalitätsraten, sozialen Konflikten und Unsicherheitsgefühl.
Schlussfolgerung
- FP fordert eine umfassende Bewertung aller Programme seit 2020, inklusive Kosten und Gründen für das Scheitern.
- „Nach sechs Jahren ist das Problem nicht der Mangel an Programmen – wir hatten zu viele. Das Problem ist der Mangel an Ergebnissen. Das einzig Neue an diesem Plan ist offenbar der Name“, schloss Reynoso.
(DomRepTotal)