
Santo Domingo – Das dominikanische Katastrophenschutzzentrum COE (Centro de Operaciones de Emergencias) hat für 22 Provinzen sowie den Nationaldistrikt eine grüne Warnstufe ausgerufen. Grund sind anhaltende Starkregenfälle, Gewitter und starke Windböen, die mit einem Tiefdruckgebiet über der Dominikanischen Republik zusammenhängen.
Nach Angaben des Dominikanischen Meteorologischen Instituts (INDOMET) werden für Mittwoch teils kräftige Niederschläge erwartet. Besonders betroffen könnten die Provinzen Pedernales und Barahona sein. Laut INDOMET-Direktorin Gloria Ceballos sind regional Niederschlagsmengen von bis zu 200 Millimetern möglich.
Zu den unter Warnung stehenden Gebieten gehören unter anderem:
- Santo Domingo
- Distrito Nacional
- San Cristóbal
- La Vega
- Barahona
- San Pedro de Macorís
- Pedernales
- Azua
- Peravia
- Dajabón
- Santiago Rodríguez
- Santiago
- Valverde
- Puerto Plata
- Montecristi
- La Altagracia
- Espaillat
- La Romana
- Independencia
- Bahoruco
- San José de Ocoa
- Monseñor Nouel
Die Wetterbehörde erwartet, dass sich die Niederschläge im Tagesverlauf von Westen nach Osten ausbreiten und schließlich auch den Großraum Santo Domingo erreichen.
Behörden warnen vor städtischen Überschwemmungen, über die Ufer tretenden Bächen sowie plötzlich ansteigenden Wasserständen in Schluchten und Flussläufen. Das COE rät der Bevölkerung insbesondere in gefährdeten Gebieten, keine Flüsse, Bäche oder überfluteten Straßen zu überqueren.
Empfehlung für Bewohner und Reisende
Wer in gefährdeten Regionen unterwegs ist, sollte die aktuellen Wetterberichte verfolgen, unnötige Fahrten vermeiden und Vorsicht in der Nähe von Flüssen und Schluchten walten lassen. Besonders in den südwestlichen Provinzen können die Regenfälle innerhalb kurzer Zeit erhebliche Mengen erreichen.
