
Santo Domingo, – Die Asociación de Hoteles y Turismo de la República Dominicana (Asonahores) äußerte ihre Besorgnis über die im Senat verabschiedete Reform des Gesetzes zur integrierten Abfallwirtschaft und zum Co‑Processing von festen Abfällen. Die Organisation betont, dass die Initiative eine umfassendere technische Überprüfung und mehr Dialog mit den produktiven Sektoren erfordert.
⚠️ Kritikpunkte
- Neue Abgaben wurden eingeführt, ohne technische Studien, Berechnungsmethoden oder Wirkungsanalysen vorzulegen.
- Asonahores fordert Kriterien von Angemessenheit, Verhältnismäßigkeit und Fairness.
- Aguie Lendor, Vizepräsidentin von Asonahores, erklärte:
- „Nachhaltigkeit und Wettbewerbsfähigkeit müssen Hand in Hand gehen. Beiträge zur Abfallwirtschaft müssen objektiv sein und im Verhältnis zur tatsächlichen Abfallmenge stehen.“
🤝 Unterstützung weiterer Verbände
Auch andere Branchenverbände schließen sich der Kritik an:
- Aderes (Restaurants)
- ADECOR (Casual Dining & Fast Food)
- Adavit (Reisebüros)
- Andri (Autovermietungen)
- Inverotel (Hotelinvestoren)
Sie betonen, dass Beiträge sich am Typ und Volumen der Abfälle orientieren müssen, Investitionen in Recycling anerkennen und Rechtsunsicherheit vermeiden sollen.
🌍 Gemeinsames Ziel
Die Verbände bekräftigen ihre Bereitschaft, mit den Behörden an einem rechtlichen Rahmen zu arbeiten, der:
- technisch fundiert,
- ökologisch wirksam und
- wirtschaftlich tragfähig ist – für eine nachhaltige Entwicklung der Dominikanischen Republik. (DomrepTotal)