Dominikanische Republik: 237 öffentliche Schulen waren bei der Eröffnung des neuen Cchuljahres nicht dabei

Santo Domingo.- Die Asociación Dominicana de Profesores (ADP) meldete, dass 237 öffentliche Schulen in der ersten Woche des Schuljahres 2026–2027 keinen Unterricht aufgenommen haben – vor allem aufgrund von Infrastrukturproblemen.

Zahlen und Ursachen

ADP‑Präsident Eduardo Hidalgo erklärte, dass die Zahl 12,9 % der 1.832 gültigen Berichte zwischen dem 24. und 28. August entspricht.

Weitere 108 Schulen (5,9 %) begannen den Unterricht nur teilweise, in bestimmten Schichten oder Klassenstufen.

Die Hauptursache war der bauliche Zustand der Einrichtungen:

  • Unvollendete Bauarbeiten
  • Unbrauchbare Klassenzimmer
  • Fehlende Wasser- oder Stromversorgung

Von insgesamt 345 Schulen mit eingeschränkter oder fehlender Öffnung führten 199 die Probleme direkt auf Infrastruktur zurück.

Fehlende Reparaturen

Der Bericht zeigte außerdem, dass 1.105 Schulen (60,3 %) während der Ferien keine Reparaturen erhielten. In weiteren 121 Einrichtungen waren Arbeiten noch im Gange und verhinderten den normalen Unterrichtsbeginn.

Hidalgo betonte, dass unvollendete Eingriffe selbst zum Hindernis wurden und die anhaltenden Schwierigkeiten mit den Gebäuden verdeutlichen.

Weitere Gründe

  • Fehlende Schüler waren die zweithäufigste Ursache für die Nichtaufnahme des Unterrichts.
  • In fünf Fällen war gewerkschaftliches Handeln ausschlaggebend.
  • Insgesamt zeigte das Monitoring eine geringe Schülerpräsenz in den ersten Tagen.

Das Monitoring umfasste 1.729 Schulen, was 22,3 % der insgesamt 7.760 öffentlichen Schulen des Landes entspricht. Die Daten wurden durch Antworten von Lehrern, Direktoren und ADP‑Vertretern aus verschiedenen Regionen erhoben. (DomRepTotal)

Das ist die Realität:

Über neue Einrichtungen berichtet man gerne, offensichtlich wurde man aber nicht fertig mit den zahlreichen Renovierungen.

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