Dengue-Fieber in der Dominikanischen Republik: Fälle übersteigen Vorjahresniveau

SANTO DOMINGO. – Nach Monaten rückläufiger Zahlen zeigt das Dengue-Fieber in der Dominikanischen Republik wieder einen Anstieg. Bis zur 25. epidemiologischen Woche des Jahres 2026 wurden 153 bestätigte Fälle gemeldet – zwei mehr als im gleichen Zeitraum 2025.

Laut dem Gesundheitsministerium betrifft die Krankheit vor allem Jugendliche zwischen 10 und 19 Jahren, wobei männliche Patienten überwiegen. Der am häufigsten nachgewiesene Virustyp ist Dengue D2, einer der vier bekannten Serotypen.

In den vergangenen vier Wochen wurden 35 neue Fälle bestätigt. Die Behörden führen den Anstieg auf veränderte klimatische Bedingungen und die anhaltende Verbreitung des Virus in der Region zurück.

🌎 Lage in der amerikanischen Hemisphäre 🦟

Nach Angaben der Panamerikanischen Gesundheitsorganisation (OPS) wurden bis zur 22. Kalenderwoche über 1,2 Millionen Verdachtsfälle und 305 Todesfälle registriert.

Davon sind 337.000 Fälle laborbestätigt, rund 2.300 gelten als schwer. Die Sterblichkeitsrate liegt bei 0,025 %.

Trotz der hohen Gesamtzahlen verzeichnet die Region insgesamt einen Rückgang um 63 % gegenüber dem Vorjahr. Auffällig ist jedoch ein Anstieg in Costa Rica um 74 % im Vergleich zu den vorangegangenen Wochen.

🔬 Viruszirkulation

Insgesamt 15 Länder melden derzeit die Zirkulation verschiedener Dengue-Serotypen. Brasilien, Mexiko und Venezuela verzeichnen alle vier Varianten (DENV‑1 bis DENV‑4).

Die OPS betont, dass die Daten vorläufig sind und sich mit neuen Meldungen ändern können. Der beobachtete Trendwechsel in der Dominikanischen Republik rückt die Krankheit erneut in den Fokus der epidemiologischen Überwachung – insbesondere wegen ihrer Häufung bei Jugendlichen. (DomrepTotal)

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