
Santo Domingo,- Die ausländischen Direktinvestitionen (ADI)) in der Dominikanischen Republik erreichten im ersten Quartal des Jahres mehr als 1,536 Milliarden US‑Dollar – ein Zuwachs von 6,4 % gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres, wie die Zentralbank (BCRD) am Montag mitteilte.
Fast die Hälfte der Investitionen floss in die Tourismusbranche (22,5 %) und den Energiesektor (22,2 %). Die Bergbauindustrie profitierte von höherer Produktion und günstigen internationalen Preisen und machte 17,8 % des Gesamtvolumens aus. Auch die Immobilienentwicklung trug mit 14,8 % einen wichtigen Anteil bei.
Die Zentralbank betonte, dass diese Kapitalzuflüsse die Resilienz der Dominikanischen Republik bei der Anziehung von Investitionen widerspiegeln – trotz geopolitischer Spannungen und globaler Fragmentierungstendenzen, die die UN‑Konferenz für Handel und Entwicklung (Unctad) jüngst hervorgehoben hatte.
Für das Gesamtjahr erwartet die Republik Investitionen von rund 5,2 Milliarden US‑Dollar. Neben dem Anstieg der ADI (+6,4 %) verzeichneten auch die Rücküberweisungen (+1,9 %) sowie die Exporte (+1,5 % auf 4,194 Milliarden US‑Dollar) zwischen Januar und März eine positive Entwicklung.
(DomRepTotal)