Abinader: „Investitionen in die Dominikanische Republik sind sicher; wir sind eine Oase in der Region“

Santo Domingo. – Präsident Luis Abinader beschrieb in einem Interview mit dem argentinischen Fernsehsender Infobae die wirtschaftlichen, sozialen und geopolitischen Herausforderungen der Dominikanischen Republik und erläuterte die Strategien seiner Regierung, mit denen trotz internationaler und regionaler Krisen das Wachstum aufrechterhalten werden konnte.

Er hob hervor, dass die dominikanische Wirtschaft ein kumuliertes Wachstum von 4,1 % erreicht habe – dank der Widerstandsfähigkeit und Vielfalt zentraler Sektoren wie Tourismus, Export und Überweisungen (Remesas), trotz der Auswirkungen des Konflikts zwischen den USA, Israel und Iran auf die internationalen Ölpreise.

Ölpreis als Belastung

Abinader räumte ein, dass die fehlende eigene Ölproduktion das Land direkt treffe: Die Preise hätten sich im letzten Jahr nahezu verdoppelt. Dennoch habe die Regierung nur einen 8%igen Anstieg bei den Kraftstoffen weitergegeben. Den Rest decke man durch Subventionen und effizientere Staatsausgaben. So sei die Inflation begrenzt worden – 2023 lag sie bei 4,2 %, für 2026 prognostiziert die Zentralbank 5,1 %.

Tourismus und Sicherheit

Der Präsident betonte die Stärke des Tourismussektors: Für 2024 seien 12 Millionen Besucher erwartet, womit die Dominikanische Republik nach Mexiko das wichtigste Reiseziel Lateinamerikas sei. Auch die Freihandelszonen-Exporte (Textilien, Medizintechnik, Elektrogeräte, Zucker, Kakao) sowie die Rolle als weltgrößter Zigarrenexporteur mit über 1,4 Milliarden USD Jahresumsatz seien entscheidend.

Im Bereich Sicherheit verwies Abinader auf eine Mordrate von 7,5 pro 100.000 Einwohner, die niedrigste der Region nach El Salvador. Zum Vergleich: In Puerto Rico liege die Rate bei 14,4. Der Rückgang sei Ergebnis einer wöchentlichen Koordination zwischen Staatsanwaltschaft, Polizei, Drogenkontrollbehörde und Migrationsdirektion.

Kampf gegen Drogen

Abinader erklärte, seine Regierung beschlagnahme jährlich „sechsmal mehr Drogen“ als frühere Regierungen – dank engerer Zusammenarbeit mit den USA und wachsendem Vertrauen internationaler Partner. Mit Blick auf synthetische Drogen wie Fentanyl warnte er zudem: „Der Kokainkonsum hat sich in Europa verdoppelt.“ (DomRepTotal.com)

das komplette Interview hier>

https://www.infobae.com/america/america-latina/2026/05/05/luis-abinader-la-inversion-en-republica-dominicana-es-segura-somos-un-oasis-en-la-region/

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