
Die Provinz La Altagracia verfügt über die größte Hotelkapazität des Landes: 124 Hotels mit insgesamt 54.962 Zimmern und einer Auslastung von 78,6 %. Laut dem System für touristische Intelligenz (Situr) entfallen 32 % auf traditionelle Resorts, 27 % auf Premium-Resorts und 16 % auf große internationale Ketten („Big Players“).
In La Romana sind 15 Hotels mit 2.335 Zimmern registriert. Mit einer Auslastung von 83 % erreicht die Provinz den höchsten Wert unter den untersuchten Destinationen. 40 % der Hotels gehören zum Segment „Inn“, während traditionelle und Premium-Resorts jeweils 20 % ausmachen.
Im Großraum Santo Domingo verzeichnet Situr 125 Hotels mit insgesamt 8.244 Zimmern. Die durchschnittliche Auslastung liegt bei 52,6 %. Hier dominieren Durchgangshotels („hoteles de paso“) mit 37 % Anteil, gefolgt von Inn-Hotels mit 30 %.
In Samaná wurden 56 Hotels mit 3.134 Zimmern und einer Auslastung von 58,2 % registriert. Laut Matías Colombo, Vorstandsmitglied der Hotel- und Tourismusvereinigung von Samaná (AHETSA), entwickelt sich das Zielgebiet „konstant“ und plant 2.000 zusätzliche Zimmer. Das Boutique-Segment ist hier führend mit 45 % der Betriebe, gefolgt von Inn-Hotels mit 26 %.
Für Puerto Plata beträgt das Angebot 66 Hotels mit 9.438 Zimmern und einer durchschnittlichen Auslastung von 55,7 %. 29 % der Hotels sind vom Typ Inn, 27 % traditionelle Resorts und 21 % Durchgangshotels. In diesem Gebiet entsteht derzeit das Projekt Punta Bergantín, das als Ausgangspunkt für die Neubelebung der Nordküste gilt.
In Santiago wurden 24 Hotels mit 1.651 Zimmern registriert, mit einer Auslastung von 46,5 %. Das Inn-Segment führt mit 38 % der Angebote, während städtische Hotels rund 33 % ausmachen.

(DomRepTotal)