
SANTO DOMINGO. – Das Zentrum für Notfalloperationen (COE) hält derzeit sechs Provinzen unter gelber Warnstufe und siebzehn unter grüner Warnstufe, einschließlich des Distrito Nacional.
Die Maßnahme erfolgt aufgrund des Risikos plötzlicher Überschwemmungen, des Anstiegs von Flüssen, Bächen und Schluchten sowie möglicher Erdrutsche, verursacht durch die anhaltende Vaguada (Tiefdruckrinne).
Provinzen unter Alarmstufe Gelb
Puerto Plata, San José de Ocoa, Santiago, La Vega, Santiago Rodríguez und Monseñor Nouel.
Provinzen unter Alarmstufe Grün
Distrito Nacional, Santo Domingo, San Cristóbal, Monte Plata, San Pedro de Macorís, El Seibo, Hato Mayor, María Trinidad Sánchez, Sánchez Ramírez, Espaillat, Hermanas Mirabal, San Juan, Elías Piña, Samaná, Independencia, Montecristi, Valverde und Duarte (insbesondere das Gebiet Bajo Yuna).
Fortgesetzte Regenfälle
Laut dem Dominikanischen Meteorologischen Institut (Onamet) werden die mäßigen bis starken Regenfälle in den kommenden Stunden anhalten, begleitet von Gewittern und Windböen, vor allem am Nachmittag und Abend. Dadurch bleiben die Bodenfeuchtigkeit und das Risiko weiterer Überschwemmungen hoch.
Empfehlungen an die Bevölkerung
Das COE ruft die Bevölkerung auf,
- keine Flüsse, Bäche oder Schluchten mit hohem Wasserstand zu überqueren,
- keine Badeplätze zu nutzen,
- und beim Fahren besondere Vorsicht wegen eingeschränkter Sicht durch Regen walten zu lassen.
Damit bleibt die Wetterlage in der Dominikanischen Republik angespannt, insbesondere in den zentralen und nördlichen Regionen, wo die Vaguada weiterhin starke Niederschläge verursacht. (DomRepTotal)