Dominikanische Republik: Regierung will Kraftstoffpreise stabil halten

Die dominikanische Regierung plant, rund 12 Milliarden RD$ für die Subventionierung von Kraftstoffen bereitzustellen. Das bestätigte Finanzminister Magín Díaz nach einer Sitzung des Ministerrats im Nationalpalast.

Santo Domingo,– Die Regierung der Dominikanischen Republik rechnet damit, RD$12.000 Millionen zur Stabilisierung der Kraftstoffpreise einzusetzen. Grundlage der Berechnung ist ein internationaler Referenzpreis von 65 US‑Dollar pro Gallone WTI‑Rohöl.

Finanzminister Magín Díaz erklärte nach der Ministerratssitzung unter Vorsitz von Präsident Luis Abinader und Vizepräsidentin Raquel Peña, dass zusätzlich bereits weitere RD$10.000 Millionen identifiziert wurden, die bei Bedarf eingesetzt werden könnten.

An dem Treffen nahmen auch Vertreter der Landwirtschaft und der Privatwirtschaft teil.

Solide makroökonomische Basis

Díaz betonte, das Land verfüge über „starke makroökonomische Grundlagen“, um internationale Preisschwankungen abzufedern. Dazu zählen:

  • Internationale Reserven von nahezu 16 Milliarden US‑Dollar
  • Ausreichende Liquidität im Finanzsystem
  • Zugang zu internationalen und lokalen Kapitalmärkten
  • Vorsichtige Fiskalpolitik, die wirtschaftliche Stabilität sichere

Die öffentlichen Einlagen bei der Zentralbank und der Banco de Reservas übersteigen laut Díaz RD$300.000 Millionen. Zudem liegen die Steuereinnahmen rund RD$4.000 Millionen über Plan.

Schutz für besonders verletzliche Haushalte

Zu den Prioritäten der Regierung zählt laut Díaz der Schutz einkommensschwacher Haushalte. Dies soll über Sozialprogramme und eine kontinuierliche Beobachtung der internationalen Preise für Lebensmittel, Agrarrohstoffe und Dünger erfolgen, um lokale Auswirkungen zu dämpfen.

Eine Mitteilung des Präsidialamts bezeichnet die Maßnahmen als Teil einer „umfassenden Strategie zur Sicherung der wirtschaftlichen und sozialen Stabilität“.

Ziel RD 2036: Langfristige Wachstumsstrategie

Im Ministerrat wurde zudem der Fortschritt des Programms „Meta RD 2036“ überprüft. Die Strategie zielt darauf ab, die Produktivität zu transformieren und in der kommenden Dekade höheres und nachhaltigeres Wirtschaftswachstum zu ermöglichen. (DomRepTotal)

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