Abinader: Dominikanische Republik verfügt über 150 Millionen Tonnen Seltene Erden

Santo Domingo – Die Dominikanische Republik besitzt nach Angaben von Präsident Luis Abinader eine Reserve von mehr als 150 Millionen Tonnen Seltener Erden. Dies erklärte er am Freitag in seiner jährlichen Ansprache vor der Nationalversammlung, die mit den Feierlichkeiten zum Unabhängigkeitstag zusammenfiel.

„Wir haben bislang Bruttodepots von über 150 Millionen Tonnen bestätigt, deren Qualität von führenden internationalen Laboren geprüft wurde und zu den besten der Welt zählt“, sagte Abinader.

Die Rohstoffe gelten als strategisch, da sie für die Herstellung moderner Technologien wie Mobiltelefone, Halbleiter, Chips, Raumfahrtkomponenten sowie militärische Anwendungen unverzichtbar sind. Abinader bezeichnete die Seltenen Erden als „derzeit wertvollste Bergbauressource“ und kündigte an, dass deren Nutzung eine zentrale nichtsteuerliche Einnahmequelle des Landes darstellen werde.

Zur Erschließung wurde 2024 die staatliche Empresa Minera Dominicana (Emidom) gegründet, die für die Exploration und Ausbeutung strategischer Mineralien zuständig ist. Derzeit laufen Untersuchungen in der Region Pedernales, insbesondere im Gebiet Ávila, das bereits 2018 zur staatlichen Bergbaurezervat erklärt wurde.

In einer ersten Phase erfolgte die Zusammenarbeit mit der Universität Barcelona, später wurde das US Army Corps of Engineers hinzugezogen. (DomRepTotal)

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