Die Dominikanische Republik kauft vier Patrouillenschiffe für 24 Millionen Euro

Lissabon – Portugal hat einen Vertrag über den Verkauf von vier Küstenpatrouillenschiffen an die Dominikanische Republik für 24 Millionen Euro unterzeichnet, der durch zusätzliche Optionen für Systeme und Ausrüstung ergänzt werden kann, teilte das portugiesische Verteidigungsministerium am Donnerstag in einer Erklärung mit.

Der Verkauf wird am Freitag mit einer Zeremonie und einer Pressekonferenz unter Beteiligung des portugiesischen Verteidigungsministers Nuno Melo und seines dominikanischen Amtskollegen, Generalleutnant Carlos Antonio Fernández Onofre, in der Festung São João Baptista in Porto offiziell besiegelt.

Die Vereinbarung umfasst ein integriertes Programm zum Transfer von Fähigkeiten, das Wartungs- und Modernisierungsmaßnahmen, die Lieferung von Munition und Ersatzteilen, technische Dokumentation sowie die Aus- und Weiterbildung von Besatzungen und Managementteams umfasst, um die volle Einsatzfähigkeit der Schiffe im Dienst der dominikanischen Marine zu gewährleisten.

ÜBERGABE DES ERSTEN SCHIFFES IN 12 MONATEN

Die Übergabe der Schiffe erfolgt in mehreren Phasen, wobei das erste Schiff innerhalb von 12 Monaten nach Abschluss der Logistikphase und die übrigen Schiffe innerhalb von maximal 20, 30 bzw. 40 Monaten übergeben werden.

Die Schiffe der Klasse „Tejo” sind Mehrzweckschiffe mit einer Länge von etwa 50 Metern und einer Verdrängung von 345 Tonnen, die seit 2016 bei der portugiesischen Marine im Einsatz sind.

Sie sind für Patrouillen- und Überwachungsmissionen auf See, die Kontrolle der Gewässer unter nationaler Gerichtsbarkeit sowie für Such- und Rettungsaktionen und die Sicherheit auf See vorgesehen, erklärte das portugiesische Verteidigungsministerium. (EFE)

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